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Alte Wanderziele neu entdeckt

Eine betagte, aber dennoch unverändert aktuelle Karte führt uns auf eine spannende Tour im Südosten der Insel. Im Angebot sind unberührte, urwüchsige Natur, Kultur, Historie, kleine Abenteuer und natürlich erholsame, genussvolle Rastplätze.
Wir spielen einen Trumpf der Insel aus: Vielfalt bei Überschaubarkeit! Niemand wird überfordert. Die Wanderung kann auch unterbrochen oder in mehrere Etappen unterteilt werden.

Es geht zunächst durch die mächtigen Hochwälder der Granitz, einem ausgewiesenen  Landschaftsschutzgebiet. Erstes Ziel ist der idyllische und sagenumwobene Schwarze See.
Eingebettet in eine etwa 3,5 Hektar große Senke, erreicht er eine geheimnisvolle Tiefe von bis zu 30 Metern. An seinen Ufern gedeihen zahlreiche unter Naturschutz stehende Pflanzen, wie sie für Hochmoore charakteristisch sind.
In unmittelbarer Nähe zum Schwarzen See kreuzen sich mehrer Wanderwege: nach Binz, zum Jagdschloss Granitz und einst auch zur Waldhalle. Die vormalige Gaststätte musste wegen Küstenabbrüchen aufgegeben werden.
Erhalten geblieben ist jedoch ein spektakulärer Aussichtspunkt, von dem aus man bei gutem Wetter eine Fernsicht über die Prorer Wiek bis nach Sassnitz und in die Stubbenkammer hat.

Das nächste beliebte Ziel ist das Jagdschloss Granitz, architektonisches Highlight und Zentrum einer Vielzahl kultureller Veranstaltungen, von Ausstellungen bis zu ausgewählten Konzerten im Rahmen der Musikfestspiele Mecklenburg-Vorpommern.
Der Bau wurde im Auftrag des  Fürsten Wilhelm Malte I. zu Putbus in den Jahren 1836 - 1846 errichtet. Stilgebend war die norditalienische Renaissance. Die Pläne stammen von den Baumeistern Steinmeyer und Schinkel.
Kastellartig, mit vier Ecktürmen und dem 39 Meter hohen Mittelturm steht das Schloss auf dem Tempelberg. Über die beeindruckende Schickel’sche Wendeltreppe im Inneren, gelangt man auf die Aussichtsplattform des Mittelturmes und genießt aus 146 Metern Höhe eine grandiose Rundumsicht.

Noch weiter zurück in die Geschichte geht es dann unterhalb des Schlosses in die kleine Ortschaft Lancken Granitz. Dem Oberlehrer Furthmann ist es zu verdanken, dass in den Jahren 1971-1972 umfangreiche Ausgra- bungen unter wissenschaftlicher Leitung fünf neusteinzeitliche Großdolmen (Hünengräber) freigelegt wurden. Ihr Alter wird auf 4000 Jahre geschätzt.   
Von hier aus geht es an die Westseite des Selliner Sees nach Moritzdorf.
Nur der Fährmann kann die Wanderer per Ruderboot „rüberholen“ auf die Moritzburg. Das kulinarische Verwöhnprogramm sollte man sich nicht entgehen lassen! Dabei schweift der Blick über die zwischen Moritzdorf und Baabe verlaufende nur 50 Meter breite Strömungsrinne zwischen dem Selliner See und der Having, bis über Teile von Mönchgut.

 

 

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